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(Eine Komödie von Jean-Baptiste Molière)
Monsieur Jourdain ist wohlhabend. Zu seinem Bedauern fehlen ihm aber die richtige Herkunft, der adelige Titel und vor allem die vermeintlich vornehmen Lebensgewohnheiten des echten Aristokraten – er nimmt deshalb Unterricht im Tanzen und Fechten, in Musik und Philosophie. Sein Schneider soll ihm die angemessene Kleidung verpassen. Er bemerkt nicht, wie alle ihn nur ausnutzen und er sich höchst lächerllich macht.
Jourdain verliebt sich in die elegante Marquise Dorimène und beschenkt sie reichlich. Der verarmte Edelmann Dorante intrigiert bei diesem Liebeshandel und nutzt die Gelegenheit, dabei seine eigenen Schulden zu begleichen.
Madame Jourdain erahnt das falsche Spiel, kann aber wenig dagegen ausrichten. Tochter Lucille soll nach dem Willen des Vaters einen Edelmann heiraten, um Marquise zu werden, sie liebt aber Cléonte. Cléonte begreift, er kann Lucille nur dann ehelichen, wenn es ihr Vater erlaubt. Er kommt auf eine Idee: Er tritt als Sohn eines hoheitlichen türkischen Gesandten auf.
In einem festlichen Akt erhält Monsieur Jourdain den gut erfundenen Titel Mamamouchi und Cléonte die Hand seiner geliebten Lucille ...