Als die Walpurgisnacht kommt, glaubt sie, zwischen all den Anderen nicht aufzufallen und mischt sich unter die um das Hexenfeuer tanzenden Hexen. Sie amüsiert sich prächtig, ehe sie von der Wetterhexe Rumpumpel entdeckt und verpetzt wird. Sie wird vor die Oberhexe gebracht und vereinbart mit ihr, dass sie im nächsten Jahr dann mittanzen darf, wenn sie es bis dahin zu einer guten Hexe gebracht habe.
Nun müht sich die kleine Hexe ein Jahr lang, gute Taten zu vollbringen, hilft armen Menschen, bestraft Bösewichte, rettet Tiere und findet neue Freunde. Als sie sich wieder beim Hexenrat meldet, stellt sich jedoch heraus, dass nach deren Auffassung eine „gute“ Hexe stets böse zu sein hat. Jetzt soll sie dadurch bestraft werden, dass sie das Holz für den Scheiterhaufen der Walpurgisnacht zusammentragen muss.
Stattdessen rächt sie sich auf ihre Weise …

Die kleine Hexe lebt im tiefen Wald mit ihrem Raben Abraxas. Sie verbringt viel Zeit damit, in ihrem Hexenbuch zu lesen und das Hexen zu lernen. Ihr sehnlichster Wunsch ist es, mit den großen Hexen auf dem Blocksberg herumzufliegen, was ihr bisher verwehrt wurde, weil sie dafür noch viel zu jung ist – sie ist erst erst 127 Jahre alt.
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