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Im Jahr 1989 wurde das Vereinsheim rechts der Bühne gebaut, 2004 folgte das Lager-/ Technikhaus. Die Mitglieder des Technikteams haben von hier seit der Saison 2006 den notwendigen Überblick, um Beleuchtung, Musikeinlagen und pyrotechnische Effekte zu steuern. Das Lager-/Technikhaus wurde von zwei Künstlern aufwändig bemalt und ist zum neuen Markenzeichen für das Naturtheater Renningen geworden < mehr zum Theater im Märchenwald ...>.
Das Naturtheater Renningen ging aus dem ehemaligen Verein der "Wander- und Musikfreunde Edelweiß Renningen e.V." (im Volksmund "Mandolinenclub" genannt) hervor. In dem 1925 gegründeten Verein bestand seit 1948 eine Theatergruppe, die ein bis zwei mal pro Jahr Saal-aufführungen einstudierte.
Am 25. Januar 1954 fasste der Vorstand den Beschluss,
auf dem privaten Gelände
einiger Vorstandsmitglieder im ehemaligen Steinbruch am Längenbühl
eine Freilichtbühne
einzurichten.
Auf dem Gelände wurde früher Schilfsandstein abgebaut und in den umliegenden Städten und Gemeinden zum Hausbau verwendet. Der heutige Zuschauerraum liegt auf der damaligen Abraumhalde des Steinbruchs.

Die Umgestaltung des Geländes zur heutigen Anlage wurde in unzähligen freiwilligen Arbeitsstunden der Mitglieder geschaffen. Der "Betrieb Naturtheater" nahm deshalb die Vereinsmitglieder so in Anspruch, dass für Mandolinenspiel und Wandern keine Zeit mehr übrig blieb. Deshalb gab sich der Verein eine neue Satzung und einen neuen Namen.
Am 28. Juni 1954 hatte dann das Naturtheater Renningen seine erste Premiere mit dem Stück "Die Orgelmacher". Dabei wirkten insgesamt 40 Schauspieler mit.
